72-Stunden-Aktion

Seit 1995 wird die 72-Stunden-Aktion im vierjährigen Rhythmus von der Niedersächsischen Landjugend durchgeführt. Dieses landesweite Beteiligungsprojekt ist eine Erfolgsgeschichte, die bei jeder Neuauflage alle Rekorde bricht. In 72 Stunden erfüllen die angemeldeten Landjugendgruppen individuelle gemeinnützige Aufgaben, die ihrem Dorf und der Dorfgemeinschaft zugutekommen. Die Aufgaben werden von einem überwiegend ehrenamtlichen Organisationsteam für die einzelnen Gruppen entwickelt, vorbereitet und erst bei Aktionsstart bekannt gegeben. Die Aufgaben umfassen die Bereiche Dorferneuerung, Kulturpflege, Bildung und Naturschutz und reichen von der Herstellung von Sitzbänken über die Renovierung von Gemeinschaftsräumen bis hin zur Gestaltung von Kinderspielplätzen und Landschaftsparks.

Mit der 72-Stunden-Aktion will die Niedersächsische Landjugend die gesellschaftliche Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement demonstrieren. Die NLJ gibt jungen Menschen damit eine ganz konkrete Möglichkeit, sich in ihrem Dorf zu engagieren und die Lebensbedingungen auf dem Land aktiv mit zu gestalten. Durch die gemeinsame Umsetzung der Aufgaben wird nicht nur ein bleibender Wert für das Dorf geschaffen, sondern gleichzeitig wird der Zusammenhalt im Dorf nachhaltig gestärkt – über Generations- und Vereinsgrenzen hinaus. Die Landjugendgruppen arbeiten Hand in Hand mit Gemeinderäten, Heimatvereinen, Kindergärten, Kirchen, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern und vielen anderen Helfern und Helferinnen.